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Freitag, 16. März 2007

selfmade sushi

selfmade-sushi
Hallo ihr Lieben!
Heute offenbare ich euch eine meiner geheimen (und bis dato relativ teuren) Süchte... Das hier gab es letztens bei uns zu essen... *mjam*

Mein großer Dank geht dabei nochmal an she_dunadan durch die mir vor ein paar Monaten erst klar geworden ist, das man Sushi tatsächlich (und sehr, sehr lecker) selbst herstellen kann *mit Nori-Algen herum wedelt*. Cev und ich haben uns seitdem des öfteren mit klebrigem Sushi-Reis, Reisessig und diversen Füllungen auseinander gesetzt (OK... nach unseren ersten Versuchen hatten wir Reis und Algen überall kleben nur nicht an Fisch oder Surimiteilchen...aber wir sin dja flexibel *knabber*)
Hier zu sehen sind Kreationen mit Räucherlachs, Avocado (Gurke hatten wir vergessen zu kaufen..), Surimi und Frischkäse ..

Donnerstag, 15. März 2007

*gah* Stöcksken.....*garstig zur Irienne starr*

1..... greife das buch, welches dir am nächsten ist, schlage seite 18 auf und zitiere zeile 4.....:

"other, and the gift oft the Goddess must be developed and"
(so und jetzt ratet mal welches buch das ist..*gnihhihi*


2..... strecke deinen linken arm so weit wie möglich aus, was hältst du in der hand.....?

meinen mir anverlobten liebsten ("Hä? B.? Warum gackerst du denn so? *vollkommen verwirrt auf sich festgrabschende Hand auf seiner Schulter blickt*)

3..... was hast du als letztes im fernsehen gesehen.....?

Grade eben im vorbei gehen Elefant, Tiger & Co. (oder wie datt heißt) über den Zoo Duisburg (ich mag zwar Zoos nicht übermäßig, aber mich packte eben eine kleine zärtliche Welle von Ruhrgebietsheimweh)

4..... mit ausnahme des computers, was kannst du gerade hören.....?

Das nervtötende arythmische Plätschern des Schildkrötenaquariums, die Kröte die grade versucht sich lautstark auf die Sonneninsel zu hieven, Cevs zielloses rumklicken mit seiner Maus am PC, Fernsehergebrabbel (wir erinnern uns, der Zoo) und in der Ferne das zarte Rumpeln der Waschmaschine, vollbeladen mit Handtüchern.

5..... wann hast du den letzten schritt nach draussen getan.....?

Heute Vormittag. Ich schwöre meine Nase befand sich kurz auf Terrassen-Terrain (das gilt doch als draußen, oder nicht?)

6..... was hast du gerade getan, bevor du diesen fragebogen begonnen hast.....?

Wäsche sortiert und in die Waschmaschine gestopft.. (*buhuhuhu* klingt das kläglich...)

7..... was hast du gerade an.....?

Schwarze Sandalen, Silberschmuck, schwarze Hose, schwarzes Shirt, einen weißen BH (ha!) und eine Panty (auch schwarz, aber mit Nadelstreifen.. Göttin.. bin ich cooool..*hust*)

8..... hast du letzte nacht geträumt.....?

Ja, habe ich. Es kamen vor: Strand, meine Terrasse, ein weiter Kierfernwald, Kerzen, der grüne Mann, meine Schwester samt Kindern und meine Mutter die neben meiner verstorbenen Großmutter stand...

9.... wann hast du zum letzten mal gelacht.....?

*zu Punkt 2 deutet*

10..... was befindet sich an den wänden des raumes, in dem du dich gerade befindest.....?

Arbeitszimmer.. mh.. Regalbretter vollgestopft mit Krimskrams, Ordnern, CDs, Büchern, Krempel, ein roßer Rahmen mit einem Papyrus, eine große Bodhrán (schreibt man die so?), eine an die Wand gelehnte Matratz, Schrank, weitere Bücherregale, ein Poster mit asiatischen Schriftzeichen.


11..... hast du kürzlich etwas sonderbares gesehen.....?

Äoh.... nöö... glaub nich... (also wirklich.. ich lebe in BERLIN! Da stumpft man naturgemäß nach einigen Jahren ab :-))

12..... was hältst du von diesen guiz.....?

WTF?

13..... was war der letzte film den du gesehen hast.....?

Hogfather

14.... was würdest du kaufen, wenn du plötzlich multimillionär wärst.....?

mh.. diverse Immobilien in zentraler, Lage, aber mit schönem großen Grundstück drum herum, Schuhe, Schmuck, Bücher, meinen Privatschneider.. ich glaube ich würde auch noch ein eigenes Café aufmachen, oder ein Restaurant das wirklich authentisches Mittelalteressen serviert (und weder SCHOKO/VANILLEpudding, ORANGENsauce, KARTOFFELklöße, PAPRIKAsalz oder TOMATENsuppe serviert) ...*nachdenk*


15..... sag etwas über dich, was wir noch nicht wussten.....:

mh.. hm... *grübel..*

*murmel*
*nachdenk*
ich lern grade (trotz meiner üppigen Hüften) Bauchtanz *rotwerd*

16..... wenn du eine sache auf der welt ändern könntest, was wäre das.....?

Grundeinkommen für alle. Bzw. eine größere Wertschätzung und Anerkennung (und Bezahlung) künstlerisch orientierter Berufe.

17..... tanzt du gerne.....?

s.o.

18..... george bush.....!

Muss ich zu diesem degenerierten Halbaffen wirklich noch IRGENDETWAS sagen?`Nein, oder`?


19..... stell dir vor, dein erstes kind wäre ein mädchen, wie würdest du es nennen.....?

Ich habe eine Vorstellung davon im Kopf, die ich hier aber sicherlich nicht herausposaunen werde :-)

20..... und einen jungen.....?

dito

21..... würdest du es in erwägung ziehen auszuwandern.....?

Ja


22..... was würdest du gott sagen, wenn du das himmelstor erreichst.....?

Denke da steht der olle Petrus herum....? (Wäre auch irgendwie ziemlich ärgerlich, wenn ich wirklich im christlichen Himmel landen würde.. *kopfkratz* Shit happens..)


23..... drei leute, die das hier auch beantworten sollen.....:

Ok...........*bösartiggrinst und sich nach Opfern umguckt*
Ich benenne als nächste Opfer:

Esme
Teetante (ja, so schnell kanns gehen.. *grinst irre*)
und she_dunadan.

Fare well!

Montag, 12. März 2007

Ostara – Eostrae – Frühjahrsäquinoktikum - Frühlingstagundnachtgleiche.


21.März


Das schwer umstrittene Ostara liegt genau auf dem astronomischen Frühlingsbeginn, der dieses Jahr am 21.3. statt findet. Zur Tagundnachtgleiche halten Licht und Dunkelheit sich die Waage. Es ist ein kurzer Moment des Gleichgewichts der aber zur Herrschaft des Lichts, zur hellen Jahreszeit, führt.
Mit diesem solaren Fest feiern wir das dritte der acht Feste im heidnischen Jahreslauf. Ostara hat seine umstrittenen Wurzeln aber nicht nur im anglo-sächsischen Bereich, so gab es um die Zeit des 22-25 März herum rituelle Festivitäten zu Ehren der phrygischen Göttin Kybele und ihres Sohnes/Geliebten Attis.1

Ostara ist nicht nur ein neuheidnischer Festtag, sondern vor ein von Jakob Grimm hergeleiteter Name für eine germanische Frühlingsgöttin deren Existenz nicht wirklich geklärt ist. Grimm hat Ostara, bzw. Eostrae nicht erfunden, sondern bezieht sich als Quelle auf die Schriften des angelsächsichen Mönches und Kirchenhistorikers Beda.
Ostara wird durch die Lichtsymbolik der erstarkenden Sonne auch mit Aurora, bzw. Eos der Göttin der Morgenröte in Verbindung gebracht. Durch die Fruchtbarkeitsriten dieses Tages aber auch als germanische Entsprechung für den Aspekt der nordischen Freyja als Liebesgöttin. Die historischen Quellen und wissenschaftlichen Meinungen zu Ostara sind recht verwirrend und allesamt umstritten, wahrscheinlich ist es, dass es sich bei dem Ursprung Eostrae um eine Matrone, bzw. geografisch begrenzte kleine Fruchtbarkeitsgöttin handelte, die etwas überinterpretiert wurde.
Nach heutigem Forschungsstand läst sich leider nicht genau klären, ob es jemals eine Göttin namens Ostara /Eostre wirklich gab. Interessant ist allerdings, dass sich Grimms hergeleiteter Name in Deutschland oft als Flur- und Ortsname wieder findet (z.B. Osterode im Harz, Osterfeld in Westfalen).2

Der junge Sonnengott und die Göttin in ihrer Ausprägung als jungfräuliches Mädchen begegnen sich an diesem Tag zum ersten Mal. Sie sind dabei ihre Persönlichkeiten und ihre Kraft zu entfalten, die große Vereinigung zu Beltaine wirft schon ihren bezaubernden, anziehenden Schatten auf das noch junge und unberührte Paar. Es ist eine Zeit der jugendlichen Leichtigkeit und des Flirtens. Der Frühling ist da und pulsiert nicht nur durch die Adern von Flora und Fauna, sondern auch durch die der Menschen.

Es ist die Zeit der ersten Aussaat, Segnung der Felder, Zeit um neue Projekte tatkräftig anzugehen.
Selbst in unserem naturfernen Großstadtleben merken wir, wie sich die neuen Geister regen. Die ersten Dinge können im Garten getan werden, Hecken und Bäume werden zurück geschnitten, die ersten Dinge im Frühbeet gepflanzt und die Strahlen der Sonne genossen.

In einigen paganistischen Traditionen wird davon ausgegangen, dass die große Hochzeit in Form einer Vereinigung schon jetzt zwischen Gott und Göttin vollzogen wird , es ist aber wohl davon auszugehen, das dies wohl mit Regionen im Zusammenhang steht, in denen der Frühlingsbeginn früher einsetzt. Landstrich in denen die Natur erst voll in den Folgemonaten erwacht, sehen hier eher Beltaine als Datum für die Vereinigung an.3

Archaisch anmutende Bräuche mit Osterfeuern, oder brennenden Osterrädern die von Hügeln hinab gerollt werden gelten an diesem Tag als Sinnbild für das Sonnenrad, das nun endgültig die Herrschaft über das Leben zurück erlangt und die winterliche Todesstarre vertreibt. Das Leben hat über den tödlichen Winter gesiegt. Das Leben hat den Tod verschlungen und das Jahresrad beginnt sich nun rasant in seinem unendlichen Lauf zu drehen während es Natur und Menschen in seinen Tanz zieht. Eine Zeit des Übermut, der Freude.

Hase und Ei als gelten um Oastara als typisches Fruchtbarkeitssymbol. Angeblich soll dies auch darauf zurück zu führen sein, dass in der Zeit des Frühlings (und zwar nur dann) der Mond einen hasenförmigen Fleck aufweist. Das Eier und Hasen gerade zu dieser Jahreszeit (und nicht zum Beispiel zu Beltaine) als Sinnbild für die Fruchtbarkeit an allen Orten auftauchen liegt wohl an der bäuerlichen Lebensweise der Menschen damals, die uns heutzutage kaum nachvollziehbar erscheint. So war es für die Menschen damals ein sichtbares Zeichen des Frühlings, wenn die Hühner wieder anfingen Eier zu legen. Dank diversen Supermärkten und ausgeklügeltes Geflügelzucht, werden wir nämlich heutzutage nicht mehr mit der biologischen Uhr der Federviehs konfrontiert, denn eigentlich legen Hühner im Winter (so gut wie) keine Eier. Da es im Winter zu kalt zur Fortpflanzung ist und um potentielle Küken auszubrüten, respektive das Huhn seine Ressourcen schonen muss, um die kalte Jahreszeit zu überstehen stellen unsere domestizierten Frühstücksei-Lieferanten (in natürlicher Umgebung, nicht in Legebatterien) bei schwindendem Tageslicht genauso schwindend ihre Arbeit ein. Ein sich ebenso häufig vermehrendes Tier ist der Feldhase (der sich inzwischen leider auf der Liste der bedrohten Tierarten befindet). Die Häsin kann 3-4 mal im Jahr 2 – 4 Junge werfen. Die ersten Jungtiere erblicken auch im März das Licht der Welt.

Frühling ist also – ganz simpel formuliert – die Zeit, wenn die Natur anfängt zu knospen, die Tage länger werden, Hühner Eier legen und neugeborene Hasen über die Wiesen hüpfen. Wie es der Zufall so will – alles Ereignisse, die sich um die Frühlingstagundnachtgleiche herum abspielen, Zusammenhänge die dem eng mit der Natur lebenden Menschen aufgefallen sein dürften und sich in seinen Festen widerspiegelte und auch in christliches Brauchtum übernommen wurde.

Auch in Form von Bauernregeln hat dieses Wissen bis heute überlebt: „Halt den Samen jetzt parat für die erste Frühjahrssaat.“ und „Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, magst du getrost deinen Samen streuen.“

Das christliche Ostern – für die meisten christlichen Gruppierungen ist es wegen Jesu Auferstehung und der Sündenvergebung das wichtigste Fest - ist eines der wenigen nach dem Mond ausgerichteten Feste und somit ein beweglicher Feiertag. Der Tag des Osterfests (Ostersonntag) errechnet sich durch den ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn, ist also im Gegensatz zum verwandt erscheinenden Ostara im Zeitraum relativ stark variabel.

Im christlichen Bereich: Auch hier erwacht der Lichtbringer, der Sonnengott zu neuem Leben: Jesu Auferstehung von den Toten. Es ist ein Fest der unfassbaren Freude, der Veränderung und neuen Form der Kraft. Ein interessanter(und aus heidnisch-ketzerischer Sicht pikanter) Aspekt ist, dass der Wiederauferstande zuerst auf Maria Magdalena trifft.
Auch im Christentum haben rund um Jesus Christus natürlich archaisch anmutende Feuerbräuche überlebt. In der Liturgie der Osternacht durchleben die Gläubigen zunächst bewusst die Passion Christi. Den Tod und die darauffolgende Wandlung und Wiederkehr in das Leben. Mit in der Kirche brennenden Osterkerzen werden später die Osterfeuer entzündet. In der Jerusalemer Grabeskirche ist die geheimnisvoll-mystische Entzündung des Osterlichts im heiligen Grab das zentrale Ereignis der Osterfeierlichkeiten. Das Licht – Sinnbild für Glaube, Hoffnung und Ewigkeit, wird von den Gläubigen aufgenommen und in die Häuser der Stadt getragen.4

Die biblische Erzählung erinnert den obektiven Betrachter doch wieder sehr stark an heidnische Überlieferungen und Ansichten des Gottes. Das jüdische Passah-Fest findet zur gleichen Zeit statt.

Assoziierte Farben: Grün, Gelb und leuchtendes Rot zur Darstellung von pulsierender Lebenskraft und -Saft, sowie für das Element Feuer / die Sonne. Rot kann hierbei auch für das frische Mondblut der jungen Göttin stehen, ein Zeichen für ihr Frau-werden und ihren sich wandelnden Leib und dessen erwachende Fruchtbarkeit.

Möglicher Altarschmuck: Frisches Grün und Frühlingsblumen, Primeln, Hyazinten, Osterglocken, Traubenhyazinthen, (rot gefärbte) Eier, Gebildbrot, Osterfiguren (Hasen, Hühnchen, Nester etc.), Sonnendarstellungen

Magischer Aspekt: Gott und Göttin begegnen sich hier zum ersten Mal. Der Winter ist besiegt, wir feiern lautstark das Leben welches die eisige Erstarrung endlich abgeworfen hat, tanzen und genießen die freie Jahreszeit aufbrodelnden Gefühle. Die Stimmung ist nicht mehr besinnlich und in sich gekehrt, sondern die Energie kann endlich tatkräftig ins außen strahlen. Die lang gehegten Pläne aus den dunklen Ruhemonaten werden jetzt endlich aktiv umgesetzt. Die Saat wird in fruchtbare Erde gepflanzt um aufzugehen und unsere Projekte gedeihen zu lassen.

Speisen: Gebildbrote in Form von Sonnenrädern, Osterlamm aus Teig, Geflochtene Hefezöpfe mit eingebackenen bunten Eiern. Frische Kräuter, Frühlingsgemüse wie z.B. Radieschen, Rettich, Kohlrabi, Rosenkohl, knackige grüne Salate (Eisberg, Blattsalat, Feldsalat), Spinat, Lauch, Frühlingszwiebeln etc.. Milch- und Eierspeisen in allen Variationen.

Übung: Eine Jahresaufgabe! Nutze die Jahreszeit und säe etwas in deinem Garten, zum Beispiel ein erdverbundenes Gemüse wie Karotten/ Radieschen. Selle dir vor, wie deine Wünsche, Ideen und Pläne die du gefasst hast genauso gedeihen wie die Pflanzen die du im Laufe der Monate hegst und aufziehst.

Dienstag, 6. März 2007

nähwut

zja.... frollain bitchwitch.. datt war dann wohl nix mit indiviualismus, eigenständigskeit & geradezu genialier kreativität.... muss ich doch HIER erfahren, das ich nur eine simple trendsetzerin bin... *pfüh*
abba wenigstens mit stil. jawohl.

Montag, 5. März 2007

good hair day, bad hair day, dead hair day...

habe mich eben (empfunden) todkrank (jawoooohl!) zu meinem frisör geschleppt. a) weil ich der wohnungsluft entflüchten und mich mal kurz an frischen luftmolekülen auslüften wollte b) meine mom fällt donnerstag nachmittag hier ein (*kreisch* - naja im grunde freu ich mich ja schon, sie bleibt ja auch nur bis montag. ein klar begrenzter zeitraum - das is dann fein :-)) und versucht vor ihrer eigenen, langjährigen (und schweineteuren) friseuse (oder sagt man dazu inzwischen politisch korrekt friseurin?) zu flüchten.
deswegen hat sich mich also darum gebeten, ihr hier in berlin einen termin für sie zu machen.

nunja.. gebeten.. *hüstel* sie weinte mir halb ins telefon und jammerte: ich will da nicht mehr hin!! ich will nicht mehr zu frau Bill (name von der gekonnten autorin unkenntlich gemacht)!!! *schnief*
ich: ja, dann sag ihr dass du nicht mehr willst!
mom: ach nein, das geht doch nicht.. und dann ruft die mich wieder an....(ich kann förmlich spüren wie sie entsetzt die augen verschließt. frau Bills anrufe sind legendär - und steigern meine antipathie gegen sie. sie ruft an, man nimmt ab, sagt seinen namen. und es herrscht schweigen in der leitung. ab diesem moment ahne ich schon wer am anderen ende lauert, weigere mich aber glückselig zu fragen "frau Bill?!? sind SIE das!?". ich ringe mir also ein "hallo?!?!?!? wer ist dort?!?!?" ab, zurück erschallt ein entrüstetes "JA! HALLO!?!?!!!" - "mit wem spreche ich denn?!?" - "wer ist denn dort?" (an dieser stelle finde ich, wird es immer leicht surreal) - "äh.. wenn ich mich nicht irre haben SIE hier angerufen! hier ist frau bitchwitch und wer sind sie!!!?!?" - *noch entrüsteter*: "Na die Frau Bill!!!!!"
- ich habe bis heue die vermutung, dass sie irgendwann mal zuviel wasserstoffperoxyd abbekommen hat und den tieferen sinn eines telefons nie begriffen hat. - aber jetzt werde ich gemein. selbst frau Bill ist sicherlich ein ganz toller mensch - irgednwo - ganz tief drinnen...*hust*. nein im ernst, ich glaube dass sie im grunde sehr, sehr unglücklich ist (was zum teil daran liegen könnte, das sie ihre umwelt in den wahnsinn treibt))

zur erklärung: meine mutter wohnt in einem kleinen vorort von duisburg, über drei ecken kennt praktisch jeder jeden. ja, man könnte sagen es ist ein wenig dörflich. und "aus dem weg gehen" funktioniert irgendwie nicht. und meine mutter möchte die armen frau Bill (die sie blutsaugerisch immer freundlich an ihre termine erinnert) nicht verletzen.
früher hoffte sie, dass sie von frau Bill nach deren Pensionierung erlöst ist (das war nicht der fall, sie überraschte sie mit der nachricht, dass sie sich auch weiterhin um sie kümmern würde *fG*). inzwischen glaube ich das die beste chance frau Bill zu entkommen die von frau Bills irdischem dahinscheiden ist.

meien mutter könnte ja durchaus mir frau Bill leben, wenn frau Bill ihr die haare so schneiden würde, wie meine mom sie gerne hätte. aber soweit es mir zu ohren dringt sagt sie dann resolut immer dinge wie "ach das sieht doch nicht aus!" oder "aber das steeeeeht ihnen doch nicht!" und schnibbelt und färbt und verpasst meiner mom jedesmal so eine art goldglänzende-kurze-fönfrisur-glocke (betonartig fixiert mit ner halben flasche haarspray) mit der sich meine kosmetisch eher ungeschickte mutter dann die nächsten wochen abplagt. ich habe visionen davon, wie sie sich beim über-rundbürste-fönen irgendwann ein auge aussticht. keine ahnung, warum sie bei frau Bill solche panik-schübe durchleidet. vielleicht ist es die schere? *kopfkratz*

jedenfalls bejammerte meine mutter mich um frisörtechnisches exil hier in berlin. der einzige frisör den ich hier kenne, ist einer hier in friedrichshain. da sind die (bisher) sehr nett zu mir gewesen, auch wenn ich nur zum waschen und spitzen schneiden vorbei kam.

ich erhebe mich also heute von meinem krankenlager um röchelnd und schniefend da hin zu trippeln und für meine mutter einen termin auszuhandeln am samstag. hat auch alles fein geklappt. meine standart friseurin, die mich alle dreivierteljahr sieht hält plötzlich inne und starrt auf meine haare: "du hast eine neue haarfarbe?"
ich: "ja! *strahl* endlich mal eine farbe die in meinem haar hält und sich nicht raus wäscht!* liebevoll über schwarze haarsträhnen streichelt denen ich in der nacht zuvor intentsiv-pflege-ölkur gegönnt hatte*"
f: "du weiß das die einen grünstich hast?!? *starrt angewidert auf mein schwarzes haupthaar*"
ich: "öhm.. ja? das ist eine naturfarbe, basierend auf henna und indigo....*meek*"
f: "henna!? (ab hier habe ich das gefühl, das wir uns fast streiten und sie mich am liebsten direkt in den salon zerren und und meine haare in blodnierungsflüssigkeit tränken will) du weißt dass du ab jetzt niiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee wieder deine haare mit "normalen" (damit sind wohl die krebserregenden chemie-produkte gemeint) farben färben kannst? deine haar können davon grün oder blau werden oder dir büschelweise ausfallen!!!!!
ich: "*leise vor mich hin röchelhust* äh.. echt? blau und grün? find ich cool. und die fallen nicht aus."
f:"*zischt* woher willst du das wissen?"
ich: "öhm. weil ich mir die früher mit 15 abwechselnd mit henna oder chemiekram gefärbt habe?"
f: " *verkniffen fauch* na gut. da hast GLÜCK gehabt"

ich zucke (natürlich nur vor krankheit geschwächt.. oder ist es der natürliche erbfeind der unbedarften frau?) zurück und fange ein unverfändliches gespräch über brautfrisuren und make up an.... eigentlich ist sie ja zu jung (und meist wirklich) zu nett dafür... aber lauert in ihr vielleicht auch ein verstecktes frau-Bill-Gen? mutieren junge friseurinnen mit dem alter? wurdet auch ihr schon von einem frei laufenden exemplar hinterrücks angefallen und in eurem schwächsten moment, gefesselt auf den friseur-stuhl, zu grauenhaften schnitten und farben gezwungen verleitet?
eure erfahrungen über den schlimmsten dead bad hair day - tante bitchwitch hat ein offenes ohr für eure sorgen. (jawollja!- ich hätte doch einen zweiten karriereweg als frau dr. sommer anstreben sollen..)

Freitag, 2. März 2007

ginger shyness - bitchwitch goes lunatic

morgen abend wird also die mondin sanft für uns erröten (dank der netten verschmutzung der athmosphäre und der lichtbrechung derselbigen die dann alles relativ rot filtert, wenn ich die zeitungsartikel recht verstanden habe...) und sich schließlich ganz in eine über einstündige mondfinsterniß zurück ziehen....

ab 22.30 Uhr wird die frau im mond in den erdschatten eintauchen, in ihm baden und für uns im schmutziggrauen bis glühend kupferrotem licht erscheinen.. blut im mond... mondblut...
wer das glück hat in einem weniger bewölktem gebiet sein domizil zu haben (das wird dann wohl der westen deutschland sein), kann von 23.44 bis 0.58 Uhr die lunare eclipse verfolgen. um 2.12 Uhr wird sie dann wieder gänzlich aus dem erdschatten heraus getreten sein... bzw. eher gravitätisch weiter ihre bahnen ziehen.

wer sich nicht in der frischen ummantelung der frühlingshaft-feuchten nachtluft die beine in den bauch stehen und wolken verwünschen will, kann dies alles ab 21.00 Uhr auch live unter www.vds-astro.de verfolgen.

*schon mal einen warmen mantel, den dicken schal und den rotwein zum mond und sterne gucken bereit legt*

eure bitchwitch

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Wer - ein berechtigtes (!) - Interesse an meiner Identität & Adresse hat, kann mich gerne unter amaryllis [at] bitchwitch [dot] de kontaktieren und erhält dann natürlich Auskunft.

Und weil es ja scheinbar (und leider) nötig ist, kommt noch das hier:

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Quelle: http://www.luebeckonline.com/mustervertrag/agb/muster-fuer-eine-datenschutzerklaerung.html

Dienstag, 27. Februar 2007

fancy-frenzy :-)

lang geplant war unsere stoffkaufrauschaktion bei IKEA heute morgen. die hatten heute nämlich als aktion am "fantastischen dienstag" die stoffpreise halbiert. in anbetracht dessen, dass ich bei Natron & Soda gelesen hatte, dass das halbe Forum vorhatte die an dieser aktion beteiligten IKEAs in ganz deutschland zu brandschatzen, wollt eich direkt zur eröffnung da sein um ebenso einzufallen.

was ich so dringend benötigte? naja ditte - das universell einsetzbare baumwollgezeugs von ikea - hatte ich zwar noch genug da, aber ich warf mental begehrliche blicke auf sarita, den ikea-eigenen organza... feinen, zarten, flatterigen und rüschwilligen organza. in weiß und bordeaux. die geplante deko für den raum in dem wir die hochzeit feiern wollen.

gestern um 23.00 C. angerufen, mit ikea-frühstück als lockmittel (bin ja ganz begeistert, 1,50 Euro für ein esbares, leckeres frühstück mit 2 brötchen, kaffee, butter, lachs, käse & marmelade?!? wow - ich werde demnächst öfters mal leute gaaaaaaaanz großspurig zu nem ikea-frühstück einladen ("hey babe... ICH lad dich zu nem geilen breakfast ein... schwing dich auf meinen besen.. yeah..")) auch dazu bewegt an der stoffaktion teilzunehmen. abend im chat gesellte sich distel auch noch dazu. fein.

als wir ankamen (3 minuten nach eröffnung) tobten im stoffbereich schon die ersten kampfhandlungen. uns empfing bergeweise stoff und (zumindest um diese uhrzeit) noch ziemlich gute laune bei allen beteiligten. aber IKEA war gut organisiert (gut, der stoff wurde nach dem zuschneiden nicht gelegt, sondern von den mitarbeitern nur hektisch geknubbelt, aber sich darüber aufzuregen wäre echt affig.) mit mindestens 4 zuschneidetischen (samt zuschneidern), je einer person an den waagen, bereitstehenden gorilla-artigen helfern und mitarbeitern die über die stoffballen umklammernden menschenmassen hinweg heiser brüllten, das leute mit kompletten stoffballen direkt zu den waagen druch können...

hachja.. es hatte fast festival-charakter und ich kann stolz sagen wir (C., Distel, cev & meine edle wenigkeit) dabei waren. ja.. irgendwann können wir zurück blicken, leise seufzend unser hörgerät justieren und krächzend sagen: "ja.... damals! als wir noch jugn waren! da wren stoffverkäufe noch stoffverkäufe!! und WIR waren DABEI!!! jaha ha!! *huströchelgebissausspuck*" (auch wenn distel erst beim agwiegen des stoffes mitbekam, dass der stoff zum halben preis zu haben war und der menschenauflauf um die textilen schätze um 9.30 Uhr morgens selbst für IKEA-maßstäbe durchaus ungewöhnlich ist... *fg**)

naja jedenfalls habe ich 120 tacken gespart und ingesamt 120 meter organza als beute nach hause geschleppt *stolz einen bestiefelten fuß auf das niedergestreckte beutestofftier stell und sich in großwildjägerpose wirft*

notiz: frohllockende laute à la "Stoooofff!!!! STOFFstoffstoff! wie geil!! wir haben STOFF gekauft!" in der s-bahn evtl. nicht zu lautstark von sich geben... bzw. wenn doch, nicht vergessen sich an den dezent konsternierten und abschätzenden blicken angemessen-genüsslich zu waiden...

Montag, 26. Februar 2007

that`s it!

(oder auch - da haben wir den salat! geoutet.. hach. wie konnte ich mich und meinen unglaublichen schlampen-bitchwitch-sexappeal nur all die jahre tarnen?!? *lachtleise*)


You scored as Goth.

Goth

69%

Slut

56%

Popular Bitch

50%

Nerdy Girl

38%

Hippy

25%

Preppy Girl

25%

Athletic Tomboy

25%

Loser

6%

What type of girl are you?!!
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*wild mit hochwichtigem wisch ruwmedel*

daaaa! ich ..äh.. wir haben ihn! tapfer errungen!! glorreich sind wir soeben glorreich heim gekehrt, nachdem ich standesbamte vollkommen verwirrt vollgefaselt habe (ich denke aber die sind an solche geisteszustände gewöhnt), cev ziellos in den gebäuden umhertapste ("hier! lang! schatz!!!" *grabsch & mitschleif*), vor aufregung fast in ohnmacht gefallen ist (ja schatz, deine atmung im wartezimmer wirkte schon etwas--- angespannt), ich so ziemlich jedes klo unterwegs heimgesucht habe (meine güte war mir schlecht), total knurrig war (nochmal sorry, schatz), ich auf unserm weg zu den diversen standesämtern versucht war etliche großmütterchen aus dem weg zu rammen, weil sie mit der eleganz und schnelligkeit fußkranker Gastropoden vor sich hin zuckelten und kosnequent den weg versperrten.
nachdem ich also ingesamt 141,18 Euro für meldebestätigungen, anmeldungen, sondertageszuschlag und nochmal anmeldung (da wir ja nicht im wohnorts-standesamt heiraten, sondern in so nem seltsamen bau in mitte im parochialzimmer... - letzteres klingt wie eine seltene erkrankung der schleimhäute, bedeutet aber soviel wie "Amtbereich des Pfarrers" schrägstrich "Gemeinde") gezahlt habe, haben wir "IHN" erhalten.

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