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Mittwoch, 6. Februar 2008

Warum man unter dem Einfluss von Medikamenten nicht arbeiten sollte...

oder auch Akt 1: B. macht sich am Telefon zum Affen.
(stark verkürzter Auszug)

*ring*
verlagstussi: Jaaa? Frau Sowieso vom Super-Wichtig-Verlag?

me: *dezent nasal-verstopfter Tonfall, irgendwie kann ich auch nur gedämpft Geräusche wahrnehmen*

me: 'Uten 'ag! B. hier 'on der 'eitschrift Eso-Kram, Berlin. *blasülz* Schicken sie mir bitte das PDF mit den Druckfahnen von *blaesogurublubber*? Ich bräuchte die recht dringend.

verlagstussi: Ähja.. *hochgezogene Augenbraue durchs Telefon ist quasi zu hören* das hab ich ihnen schon geschickt!

me: *hektisch durch Mails blätter und die von vor einem Monat entdeckt* oops

me: Ich bin krank!

verlagstussi: Aaahja (Tonfall: DAS erklärt EINIGES!)

*meeks*

Sonntag, 3. Februar 2008

Der kassenärztliche Notdienst....

is ja eine tolle Sache. Thursa hatte ich ja letztens geraten den zu rufen. Heute Morgen durfte ich ihn zum ersten Mal für mich selbst in Anspruch nehmen. Was Distel immer so hübsch als "Rüsselseuche" umschreibt, und was ich bei mir selbst als ne kleine - öfters mal vorkommende - Mandelentzündung diagnostiziert hatte (is ja mal wieder klar, das sowas am Freitag anfängt, ne?) und brav mit heißer Zitrone, Gurgeln mit Salzwasser, Halsspray mit isländisch Moos, Dolo Dobendan und desinfizierenden Halstabletten zu bekämpfen suchte, hat sich über Nacht zu irgendwas Ekligem ausgewachsen.

Wachte heute um halb sechs auf, mit dem angenehmen Gefühl nicht mehr atmen zu können. Nur noch ein Nasenloch zur Atmung freigegeben, die Ohren tun inzwischen auch richtig weh und der Hals ist dermaßen zugeschwollen, dass ich das Gefühl hab da sitzt ein staubiger Steinqauder quer und schnürt mir gehässig die Luft ab.
Also ganz ruhig.. is bestimmt nur trocken... im schläfrigen Halbdämmer Wasser runter gewürgt (fast erstickt), Rachenspray drauf gepackt (röchel), eine Halstablette gelutscht (würg), versucht *nicht* in Panik zu verfallen, sondern ruhig und gleichmäßig zu atmen (ha!), versucht nicht zu schluchzen, damit meine Nase nicht vollends dicht macht. (immerhin: gechafft!) und dann irgendwann doch Ehemann wach getreten. Der Arme hatte ganz 3 Stunden Schlaf und darf dann heute den ganzen Tag noch arbeiten.
Nach panischem hin und her Gekrächze und hilflosem in der Wohnung auf und ab Wankens meinerseits (sprechen konnte man es eigentlich nicht nennen):

me: "*krächzröchel* ich ersticke!
weltbester (und dezent verpennter) mann: dann ruf ich jetzt da an! *fängt an zu wählen*
me: *hustwürgröchelkrächz* neiiiin.. die halten das bestimmt für voll doof, dass wir wegen soooowas da anrufen!
weltbester mann: du erstickst?
me: *meeks*
weltbester mann: *nach telefon grabsch*

Er hat dann aber ganz brav nachgefragt, ob wir dafür einen Arzt anfragen können. Der Arzt in der Zentrale gab ihm zur Auswahl a) er schickt jemanden vorbei oder b) cev solle mich mit diesen Symptomen gefälligst heute noch in eine Notaufnahme schleifen. Cev wählte Antwort a) und nach anderthalb Stunden (inzwischen ging das Atmen wieder besser, nachdem ich mir zum Abschwellen schlückchenweise Eiswürfelwasser einverholfen hatte - erwähnte ich schon, dass ich meinen Monsterkühlschrank liebe? Äh.. meinen Mann natürlich auch. (aberderkühlschrankistrotzdemtoll...*murmel*)) traf dann eine ältere, aber sehr, sehr nette Ärztin ein, die mich sehr gründlich untersuchte, zu Allergien oder Asthma befragte, sich meinen Hals besah und mich mit einem Rezept für Penecillin, sehr starken Ibuprofen gegen Fieber und dem Anfangs etwas verlegenen Rat durch Yoga-Übungen die Durchblutung und Widerstandskraft meiner Mandeln (und allem was sonst noch organtechnisch da in der Gegend rumfleucht) zu stärken, versah.
Der weltbeste Ehemann ist dann auch noch rasch vor seinem Dienst zur nächsten Notapotheke geflitzt und hat mir meinen Kram besorgt.

Im Übrigen (für alle, denen es am Wochenende, oder Abends mal mies geht oder wenn der Hausarzt sonstwie nicht greifbar ist und die sich lieber das rechte Handgelenk abnagen würden als den Arzt "zu stören" beim kassenärztlichen Notdienst und zu bitten vorbei zu kommen, weil sie sich doof/lächerlich/dumm/oder sonstwie vorkommen): Die Dame hat mich ausdrücklich (von sich aus) darauf hingewiesen, dass ich gerne nochmal anrufen könne, wenn es mir nicht gut geht, dass unser Anruf vollkommen richtig war und das sie immer ganz erstaunt ist, wenn Leute sich dann hundertmal entschuldigen, dass sie sie angefordert hätten. Sie wäre ja eh "auf der Straße" und froh über die Anrufe der Patienten, dafür sind sie ja da. Und es wäre ja allemal besser als sich zum Hausarzt zu schleppen, oder diesen aus seinem Praxisdienst abzuziehen.

So.. (ich hoffe ich erinner mich auch in Zukunft an diesen letzten geschriebenen Abschnitt - deswegen halte ich das hier auch zum Teil fest) und nach diesem Roman werd ich mich jetzt wieder auf mein Sofa verfrachten, mich in mein Bettzeug einkuscheln, leicht bedröhnt vor mich hin dämmern und darauf warten, dass die Medikamente wirken.

Mittwoch, 16. Januar 2008

der tag beginnt gut, wenn . . .

... plötzlich zu hause das arbeitstelefon schellt, man noch halb verpennt und mürrisch abnimmt und der befüchtete wahnsinnige am anderen ande sich als ex-wissenschaftler aus magdeburg entpuppt, der erst a) den artikel meines "bruders" (*hust* hab ihn dann drüber aufgeklärt, das cev mein mann is) über die forschung zur herstellung von wasserstoff mittels bakterien über den grünen klee lobt, das ganze ja soo spannend und fantastisch ist und diesem eine zusammenarbeit/ einen kontakt mit der forschung in jena ermöglichen will. (so cute!)

nachdem ich dem netten rentner erklärt hatte, dass cev leider nicht in der forschung arbeitet, wir selbst alles zu dem artikel mühevoll aus dem netz geklaubt und gekramt hatten, jaaaa auch die fotos, nachdem ich eine kurze meldung dazu bei heise gelesen hatte und die sehr spanend fand, war er zwar etwas traurig (der tat mir richtig leid), aber zog mit cevs mailadresse als beute (er hätte da halt noch so ein paar fragen zu dem artikel..) quasi von dannen. das resultat: eine stolze B. ein stolzer aber etwas panischer cev.

aber b) fiel dem anrufer (dessen namen ich gar nicht weiß..*grübel*) dann auf, dass ich ja eventuell "die autorin der artikel zu den jahreskreisfesten" bin. verschüchtert (ganz meinem sonstigen naturell entsprechend.. *unschuldiglächel*) bejahte ich und erntete auch noch meinen teil des begeisterungssturms. die wären ja so toll und sowieso, wenn er diese artikel lese, dann hab er ja den eindruck die seien "unheimlich intensiv recherchiert" - hach.. balsam auf meiner geschundenen schreiber-seele. *hemmungslos drin wälz*
noch mehr trauriger dackelblick via telefon, als ich ihm erkläre, dass wir den vollen jahreslauf artikeltechnisch durchschritten haben und deswegen nix neues mehr dazu bringen.

dann berichtete er noch von seinen regelmäßigen beutezügen in magdeburg, im verlauf dieser er sich immer sämtliche ausgaben unseres magazins in einem veranstaltungszentrum unter den nagel reißt, um seinen gesamten freundes- und verwandtenkreis hemmungslos damit
zu traktieren. (ähnliches kenne ich ja nur von meiner mom, die meine artikel kopiert und wie ein mittelalterlicher raubritter in mutter-rüstung unschuldig daher kommende verwandte oder freunde zwingt meine artikel zu lesen. und wehe die sagen nix nettes. (von dieser praxis habe ich nur durch zufall erfahren und spreche hiermit allen beteiligten mein beileid aus..))

mein vorschlag, man könne ihm die magazine auch direkt zusenden, fand keine begeisterung. (klar, wo bleibt denn da das jagdgefühl? die beute muss ja quasi noch zappeln!)

wirr, aber süß. *grinst*

Dienstag, 8. Januar 2008

my first real patchwork...

ich habe gebügelt, genäht, geflucht, gelitten und todesmutig den rollschneider geschwungen!
und warum? weil ich die wahnwitzige idee hatte mir für meine bodhràn (die ich im übrigen noch nicht mal richtig spielen kann) eine neue trommeltasche zu nähen. (die alte ist zwar bestimmt ultrapraktisch, aber in der farbe ekel-kackbraun gehalten *grusel*)
ich hatte zwar schon mal einen coolen gothlap.. äh topflappen aus chaospatchwork genäht, aber nie so wirklich nach anleitung. weil ich muss ja auch immer mittendrin anleitungen abändern.. und was eigenes hinzufügen.. und halt anders machen. selbst bei kochrezepten.. *grummels*

äh.. aber ich gelange mal wieder ins schwafeln. der plan war also eine tasche zu nähen (schwarz) mit einem schönen großen patchworkmotiv (rot und blau) und natürlich konnte ich mir da für den anfang nix simples für aussuchen (wär ja auch langweilig). nein, es musste ein stern sein, der mit stoffen irgendwelche schattierungen nachahmt. dann begegnete ich auch noch der vokabel "paperpiercing" (oder so ähnlich) druckte mir brav die englische anleitung aus, warf einen blick darauf und sendete die zettel entnervt ins nirvana. und überhaupt.. baumwollstoff..pfff... ich nehme lieber schön rutschigen polytierchen-satin und hübsch ausfransend-fusselnden und locker gewebten jaquard. macht die ganze sache doch erst so richtig spannend. *leicht irre vor sich hin brabbel und kicher* der rest ist doch für anfänger! (äh.. hallo? vernunft an großhirn: wir SIND anfänger! hallo? hallo?!?!?! haaaallllooo? höööört mich jeeemand......? *langsam und einsam verhall*)

einen abend versenke ich mich also am arbeitstisch im wohnzimmer in das projekt, zeichnete, schnibbelte, bügelte und fluchte (mein mann warf nur ab und zu hektisch schokolade in meine richtung oder stellte eine tasse milchkaffee als opfergabe auf dem bügelbrett ab) und dann... war das ding fertig. (also nicht falsch verstehen. NICHT die tasche, nur der dusselige stern, der später vorne drauf prangen soll...)
leider mit einem massiven fehler drinnen, den ich durch wirres zusammennähen auch nicht mehr ändern kann. aber: shit hapens und als erstes teil dieser art und für ne trommeltasche kann ich denke ich damit leben. da an der seite hab ich auch nicht das muster zu früh eingenäht mit dem schwarzen stoff, da ist der stoff bisher nur gesteckt und nicht genäht, deshalb lappt der so weit rüber.

patchstern

als nachschlag hab ich dann noch was passendes zum anziehen für meine neue cam genäht. sieht auf den bildern leider extrem verzogen aus. passt aber vorzüglich und ist mit vliesline auch schön gepolstert für meine kleine. *kamera liebevoll tätschel*
cam


so und nun könnte ihr eure wohlfeilen kommentare und kritischen bemerkungen über meine machwerke regnen lassen.

*reste der weihnachtskekse und ein letztes stück honigkuchen den leser/innen zum fraß hinwerf elegant serviert*

eure Bella.

Sonntag, 6. Januar 2008

Epiphanias - Ciao Xmas.

Oder auch Dreikönigstag.. das Ende der Rauhnächte. Der letzte Schokoweihnachtsmann wurde geknabbert, ein paar einsame Zimtsterne fristen noch ihr Dasein in der Keksdose. (Die Heerscharen der Vanillekipferl starben ihren raschen Heldentod schon gesammelt kurz vor Yul/Weihnachten) Selbst die dreckig-braunen Matschreste der Sylvesternacht sind schon hinweggefegt.

Mit etwas wehmütigem Blick verschwindet jetzt der ganze Weihnachtskrempel wieder in den frisch von den Schränken gefischten Kartons (Bei Lebewesen, deren Keller kein glitschiges Feuchtbiotop ist, kann man sie auch aus Selbigen herauf holen. Wir sind zwar melancholisch, aber flexibel ;-)). Werde jetzt unseren Baum abschmücken, damit Cev das arme Gerippe gleich auf die Straße zur Abholung verfrachten kann... *schnüffs*

(Hey! Moment mal! ICH hatte dieses Jahr ja gar keinen Schokoweihnachtsmann! *entsetztguck*)

Als kleinen Nachtrag gibt es hier noch unseren Weihnachtsbaum 2007 (meinen echt hübschen Weihnachtskranz mit weiß/rot und schwarz/rot geringelt lackierten Fledermäusen hab ich leider nicht fotografiert als er noch nicht nach vertrocknetem Busch aussah).

xmas
xmas1

Dienstag, 1. Januar 2008

HAPPY NEW YEAR!

Ich wünsch euch allen einen perfekten, glücklichen, fantastischen, ultimativen, berauschenden Start in ein unübertrefflich tolles Jahr 2008!!!

Auf das alle unsere Wünsche, Pläne, Ziele in Erfüllung gehen,
wir immer von guten Freunden (und Familie) umgeben sind),
unsere Gläser nie leer sind,
(unsere Herzen ebensowenig)
wir genug Stärke für unseren Weg haben
und den Segen der Götter auf uns spüren.

So mote it be. :-)

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Die wilde Zeit zwischen den Jahren - Die Raunächte - Die zwölf heiligen Nächte

Winterzeit, dunkle Zeit. Rauhnächte – auch Raunächte oder Rauchnächte werden sie genannt. Die heiligen Nächte die „Zwölften“ zwischen den Jahren, in denen laut Legende die wilde Jagd in der Welt unterwegs ist, da der Weg in das Geisterreich und der Blick in die Zukunft offen steht. Besonders Träumen sollte man in dieser Zeit Aufmerksamkeit schenken.

Rauhnächte – allein das Wort ruft tief in unserem Inneren etwas hervor und lässt Ahnungen aufsteigen an dunkle, lange Winterabende, kurz nach dem magischen Tag der Wintersonnenwende, der Geburt des Lichtbringers in der längsten und dunkelsten Nacht des Jahres. Die geheimnisvollen Kräfte hallen noch nach und verzaubern auf schauder-märchenhafte Weise die unwirtliche und lebensfeindliche Winterwelt.
Wie mag es damals gewesen sein, als die Legenden gewebt wurden, als man sich Abends bei Kerzenschein erzählte und aus geflüsterten Wahrheiten (Aber-)glaube gesponnen wurde, der sich in unserem heutigen Brauchtum manifestiert. Unwillkürlich denkt man an einsam gelegene Höfe, an Tiere die es über den Winter zu bringen gilt, an rohe Holzwände, an pfeifenden Wind, der erbarmungslos an den Grundfesten des Hauses und den Fensterläden rüttelt und sehr hart arbeitende Menschen, deren Hände sonst eigentlich nie untätig sind, bis auf diese besondere Zeit.

Mit den 12 Rauhnächten sind die 12 Nächte (und Tage) zwischen Heiligabend und Dreikönigstag (Epiphanias) am 6.1. gemeint. Wobei es auch hier unterschiedliche lokale Stimmen gibt, die den Beginn der Rauhnächte schon um die Wintersonnenwende (21.12.) herum ansiedeln.

Es gibt verschiedene Deutungen des archaisch anmutenden Namens für die Zeit zwischen den Schleiern der Welten. Die Annahmen der Wissenschaftler und des Volksglaubens divergieren hier. Die Wurzel des Worte Rauhnacht soll sich nicht von „rau“ ableiten, sondern von dem Mittelhochdeutschen Wort „rûch“, welches in etwa soviel wie „haarig“ bedeutet und eventuell einen Bezug zu den aus Fell und Holz hergestellten Masken der traditionellen Perchtenläufer hat.
Nachvollziehbar klingt aber auch die volkstümliche Erklärung, dass die Rauhnächte vom Wortstamm „Rauch“ herrühren können. Traditionell räucherte man früher die Wohnstätten, die Ställe mit dem überlebenswichtigem Vieh und auch die Menschen aus. Dies geschah zum Schutz, Segen und zum Austreiben von bösen Wintergeistern und Dämonen mit Weihrauch und verschiedenen Kräutern (darunter auch Wacholder, um den Segen der Göttin Holda zu erhalten). Im Laufe der Christianisierung besprengte man sie später zusätzlich auch mit Weihwasser.

In vielen Geschichten und Erzählungen rund um diese heiligen Nächte des Jahres sind heidnische und naturreligiöse Ursprünge erkennbar.

Die Wilde Jagd
So besteht die wilde Jagd aus einer Horde von Dämonen, Geistern, Toten, Selbstmördern, und irrlichternden Wesen, angeführt vom wilden Jäger, dem „Woden“ (Wotan). Allesamt ziehen sie während den gesetzesfreien Rauhnächten durch die Welt. Sie hat einen bestrafenden Charakter für Unvorsichtige und Übermütige, wirkt in ihrer wilden, ungezügelten Furchtbarkeit aber auch belohnend für gute und rechtschaffene Menschen. Auch Holda (unserer Frau Holle aus dem Märchen entsprechend), Perchta und die germanische Göttin Frigg – eventuell entsprechen diese Namen nur verschiedenen, miteinander verwobenen Charakterzügen ein und derselben Göttinnenfigur – nehmen als eigenständige Gefährtinnen des Woden teil.

Aberglaube
Eine bekannterer Aberglaube existiert auch heute noch in vielen Familien: das Gebot zwischen Weihnachten und Neujahr keinerlei Wäsche aufzuhängen, da sonst jemand stirbt. In Sigrid Frühs Buch „Rauhnächte. Märchen, Brauchtum, Aberglaube“ findet sich in einer Erzählung die Lösung hierfür: Man glaubte früher, wenn der Wind durch die Wäsche fährt und der Wode ein persönliches Kleidungsstück berührt, erhält er Macht über diese Person und sie ist gezwungen sich für immer als verlorene Seele der wilden Jagd anzuschließen.

Die Lostage
Jeder Tag und jede Nacht in den 12 heiligen Nächten sind sogenannte Lostage. Der Begriff „Los“ ist hier in der Hinsicht auf Schicksalsdeutung und Weissagung zu sehen. Besondere Bedeutung kam während dieser Zeit den Träumen zu. Man sagt ihnen nach, dass man durch sie in die Geschehnisse des nächsten Jahres blicken kann. Es gibt auch die Überlieferung, dass jede Rauhnacht, einem Monat im kommenden Jahr entspricht. (Die erste Rauhnacht wird dem Januar zugeordnet usw.)Aus den Beobachtungen leitete man Prognosen und Aussichten für das kommende Jahr ab.

Perchten
In der Zeit der Rauhnächte gibt es den Perchtenlauf. Bei diesen Umzügen ist zum Einen eine Anlehnung an die wilde Jagd ersichtlich, zum Anderen sollen hier mit schrecklichen Masken (in Form von Dämonen) und lautem Glockengeläut der Winter und böse Geister ausgetrieben werden. Die Verbindung zur Göttin Percht, die auch Mitglied bei der wilden Jagd ist, bietet sich hier an, ist aber nicht wirklich belegt.

Quelle: www.wikipedia.de
Sigrid Früh „Rauhnächte. Märchen, Brauchtum, Aberglaube“, Stendel 1998
Copyright des Textes liegt wie immer bei mir.

Montag, 17. Dezember 2007

ein weihnachtsgeschenk ist seit eben fertig.... (so cute! *quietsch*)

... und wer gaaaaaaaaaaaaaanz neugierig ist, kann es sich hier ansehen. (da es in dieser wohnung an fotogenen, oder überhaupt irgendwelchen babies mangelt, präsentiere ich mein model, den bären.(applaus bitte für diesen unvergleichlichen einsatz...)).:
frida1

die decke ist für meine neueste nichte, die grade mal knapp 2 monde auf diesem planeten rumwuselt. habe hier eine ikea-fleece-decke und etwas pinkfarbenes fleece zu einem neuen dasein transformiert. bestimmt gerade im winter toll zum einkuscheln nach dem baden. und wer die hübschen zacken (leider nicht aufgestellt auf diesem foto) nochmal genauer begutachten will kann hier gucken:

frida

(so, und wehe ich höre jetzt nicht wenigstens einen "sooo süüüüüüüüüß"-quietscher von euch.)

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